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Fünf Learnings für Personaler

Learnings für Personaler in der Corona-Krise
Veröffentlich am Tags: #hr #top5

Die Covid-19 Pandemie hat in nahezu allen Bereichen für Veränderungen gesorgt, auch das Leben im Büro ist davon betroffen. Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu und wir finden, es ist Zeit für ein erstes Resümee: Welche Änderungen werden zum New Normal und was sollte wieder so werden, wie es vor Corona war?

1. Digitalisierung

Ja wir wissen, was Ihr jetzt denkt: Digitalisierung ist seit mindestens zehn Jahren das Buzzword, wenn es um Entwicklungen und Veränderungen in der Arbeitswelt geht. Trotzdem darf der Begriff in diesem Ranking nicht fehlen. In den letzten Monaten haben Unternehmen und Angestellte noch einmal verdeutlicht bekommen, wie wichtig eine digitale Ausrichtung ist und was es bedeutet, wenn digitale Strukturen im Unternehmen fehlen. Die HR-Abteilungen waren und sind davon besonders betroffen. Gerade Bewerbungsprozesse konnten meist nicht wie gewohnt ablaufen. Viele Unternehmen reagierten schnell: Bewerbungsgespräche und Assessment Center wurden digital abgehalten, der Onboarding-Prozess Home Office kompatibel. In diesem Wandel steckt Potenzial, denn viele Prozesse können so effizienter gestaltet werden. Digitale Erstgespräche verringern den Aufwand für Bewerbende und Arbeitgeber-Tools für Video-Bewerbungen oder Online Assessments bieten die Möglichkeit, trotz räumlicher Distanz einen umfassenden Eindruck zu erhalten. Hier gilt es, die neuen Prozesse zu professionalisieren, zu optimieren und zum festen Bestandteil werden zu lassen. Ein Schritt zurück ist nicht sinnvoll, da auch Bewerbende immer mehr einen digitalen und damit einfacheren Bewerbungsvorgang erwarten. Natürlich ersetzten ein persönliches Gespräch und Kennenlernen so schnell trotzdem nichts. Deswegen ist unser Tipp, beide Sphären zu nutzen und ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen. Bei EffiCon lassen wir, solange es die Corona-Werte erlauben, den Bewerbenden die Wahl, ob das Gespräch vor Ort oder digital stattfindet. Verzichten können wir auf das gänzlich digitale Onboarding. Sein Team lernt man immer noch am besten persönlich kennen. So entwickelt sich mehr Vertrauen und ein echtes Wir-Gefühl.

 

2. Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Privatem und Arbeit ist eine zentrale Herausforderung für Professionals in allen Branchen. Wie wichtig dieses Thema ist, wurde im Laufe dieses Jahres erneut sehr deutlich. Auf der einen Seite konnten Werktätige die Zeit im Home Office und die gegebenenfalls angefallene Kurzarbeit nutzen, um mehr Zeit mit der Familie und im privaten Umfeld zu verbringen. Auf der anderen Seite waren viele Familien mit der Doppelbelastung aus Arbeit und Kinderbetreuung noch mehr gefordert als sonst. Natürlich können Unternehmen solche Ausnahmesituationen nicht allein lösen. Ein wichtiges Learning ziehen wir aber trotzdem daraus: Unternehmen sollten ihren Angestellten eine größtmögliche Flexibilität bieten, damit diese es mit ihrer Bestleistung zurückzahlen können. Gleitzeit, Remote Work, flexible Stundenmodelle und Angebote wie Sabbaticals werden gerade nach diesem Jahr immer wichtiger für Professionals. Klar, dass nicht alle Optionen für jedes Unternehmen passen. Umso wichtiger ist es, ihren Angestellten passende Angebote zu unterbreiten, denn dies wird in Zukunft immer bedeutender für Mitarbeiterzufriedenheit und -loyalität. Wir bei EffiCon haben gute Erfahrungen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Gleit- und Vertrauensarbeitszeit, sowie Home Office Optionen gemacht. Ziel ist es, so viel Freiraum wie möglich zu schaffen, damit jeder aus der EffiCon-Familie 100% geben kann, ohne das Privatleben zu vernachlässigen. Richtig ist auch, dass die momentane Situation kein gewünschter Dauerzustand ist, denn Arbeit bleibt ein essenzieller Bestandteil der persönlichen Lebensplanung. Die Diskussion über Umfang und Ausrichtung dieser Arbeit wird aber größer werden.

 

3. Remote Working

Bei vielen Vorgesetzten noch immer ein Dorn im Auge, hat sich das Home Office in diesem Jahr als essentiell herausgestellt, um den Geschäftsbetrieb so gut wie möglich am Laufen zu halten. Remote Working gewinnt in der Arbeitswelt schon lange an Beliebtheit. Durch die Corona-Krise war nun zu sehen, dass die Arbeit außerhalb des Büros durchaus gut funktioniert und die meisten Befürchtungen der Kritiker nicht eingetreten sind. Viele große Unternehmen, wie der E-Commerce-Riese Shopify, wollen ihr Unternehmen nun voll auf Remote Working ausrichten und ihre Büroflächen komplett umbauen. Ob dieser Trend bald in allen Unternehmen ankommt und wie lang dies noch dauern wird, ist offen. Das Arbeiten im Home Office aber wird bleiben und auch nach der Pandemie weiter zunehmen. Unternehmen sollten sich nicht dagegen wehren, sondern die Grundlage dafür schaffen, dass Remote Working mindestens so effektiv und funktional ist, wie die Arbeit im Office. So ganz ohne Büro möchten wir dann aber doch nicht auskommen müssen, denn den direkten Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen ersetzt so schnell nichts. Auch das wurde in den letzten Monaten deutlich. Ein bisschen mehr Flexibilität schadet hier aber nicht.

Arbeit in Zeiten von CoronaEffiCon Mitarbeiter im Homeoffice

Team EffiCon im Home Office

 

4. Flexibilität und Agilität

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Unternehmen zu jeder Zeit flexibel und agil sein müssen, um auf unvorhersehbare Situationen und Entwicklungen vorbereitet zu sein. Dafür ist zum einen ein gutes Krisenmanagement nötig, um auf Ausnahmesituationen wie in diesem Jahr reagieren zu können. Dies allein reicht allerdings nicht aus. Unternehmen sollten zum anderen ihr gesamtes Geschäftsmodell agil gestalten, um sich Entwicklungen wie der fortschreitenden Digitalisierung und der nötigen Emissionsreduzierung anzupassen. Auch im HR-Bereich ist Agilität möglich und sinnvoll. Durch Zusammenarbeit mit Freelancern oder Dienstleistern können Professionals passgenau für bestimmte Projekte eingestellt und die Zahl der Mitarbeitenden noch flexibler an die jeweilige Unternehmenssituation angepasst werden. EffiCon steht Ihnen hier als regionaler Partner zur Seite. Alle nötigen Informationen finden Sie auf unserer Unternehmensseite.

 

5. Zusammenhalt und Employer Branding

Last but not least: Der Zusammenhalt in einem Unternehmen war schon immer wichtig und wird es auch bleiben. 2020 hat gezeigt, dass eine Ausnahmesituation diesen sogar noch stärken kann, WENN der Arbeitgeber richtig agiert und reagiert. Eine korrekte Antwort auf die Krise und ein guter Umgang mit den eigenen Angestellten wird sich langfristig für Unternehmen auszahlen. Im Team steigt so nicht nur das Wir-Gefühl und der Ansporn, gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen. Wenn man von seinem Arbeitgeber richtig abgeholt und unterstützt wird, wächst die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und führt zu einem erfolgreichen Employer Branding. Dies hat nicht nur positiven Einfluss auf die Arbeit des Teams, sondern kann Absolventen und Professionals in der Außenwirkung von der Firma überzeugen. Die Plattform Kununu hat beispielsweise Bewertungskriterien für den Umgang der Unternehmen mit der Corona-Krise eingeführt. Die jetzige Situation sollte zum Anlass genommen werden, die Themen Employer Branding und Teamspirit noch weiter in den Fokus zu rücken und im kommenden Jahr auszubauen, um positive Effekte bei derzeitigen und zukünftigen Mitarbeitenden zu erhalten.

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