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Uns ist ein Licht aufgegangen

Veröffentlich am 26.07.2019 Tags: #diy #efficon #unserprojekt

Nein, es ist noch nicht Weihnachten, aber wir haben trotzdem die Lichterkette rausgeholt. Sicher habt ihr unsere neueste „Erfindung“ schon im Social Web gesehen. Wir haben seit ein paar Wochen nämlich ein Mate-Light. Was ist das, fragt ihr euch?

Das ist im Prinzip eine per Mikrocontroller gesteuerte Lampe aus 400 leeren Mate Flaschen.

Oder wie die Erfinder sagen würden:

Man nehme einen Haufen leerer Mate Kisten, macht daraus ein großes Display und steuere ein paar chinesische Weihnachtsbaumlichter mit einem Mikrocontroller und einem Uralt-Laptop.

Allerdings müssen wir zugeben: Es war gar nicht unsere Erfindung!

Die eigentliche Idee für das Mate-Light entstammt dem Netzwerk Twitter, welches Alex (aka unser Ideen-King) als das Netzwerk seiner Wahl bezeichnet. Dort haben die Jungs und Mädels von #jugendhackt ebenfalls aus Matekästen eine Pixelanzeige gebastelt. Gezeigt wurde das vom Basislager Coworking.

Eine coole Idee, dachte sich auch Alex und ohne großartig darüber nachzudenken, haben wir einfach ein paar Kisten Mate bestellt. Von der ersten Idee bis zur endgültigen Fertigstellung vergingen fast 4 Monate. Im Juni wurde das Mate-Light-Projekt fertig und ist nun voll einsatzbereit. Lediglich eine Transportvorrichtung fehlt noch, wobei diese auch in der Umsetzung ist.

Warum hat das so lange gedauert?

Das Projekt war eher ein „Feierabendprojekt“, demnach wurde nur nebenbei daran gebastelt – in diesem Sinne auch noch einmal 1000 Dank an unseren Elektrotüftler Ronny. Außerdem trinken sich 400 Mateflaschen nicht von allein leer. ;-)

mate1

Wie wurde das Projekt umgesetzt?

Unter dem Twitter Beitrag gibt es eine Anleitung zum Basteln des Mate-Lights. Wir haben uns zwar nicht zu 100% Prozent daran gehalten, aber sicher einiges mitnehmen können.

 Die wesentlichen Schritte waren aber folgende:

  • Flaschen leeren und spülen
  • Die leeren Flaschen in Alufolie einwickeln (bei 400 Flaschen entsteht eine gewisse Routine)
  • Ein Loch in die Kronkorken bohren (Probs an Raik)

Mate2

Und schlussendlich alle Flaschen mit LEDs befüllen, verkabeln und programmieren, wobei wir Unterstützung von unserem Kollegen Ronny bekamen. Sonst hätte das Projekt wahrscheinlich noch zwei Jahre länger gedauert.

mate3

Jetzt fragt ihr euch, wofür wir denn unser neues Gadget benutzen?

Also zunächst wollten wir es haben, weil es cool ist. Im Prinzip soll die Anzeige aber bei Messen und Veranstaltungen zum Einsatz kommen und wir werden das Mate-Light in unseren Eingangsbereich stellen. Als kleines Highlight, direkt wenn man den Raum betritt. Mal schauen, was uns noch dazu einfallen wird.

So sieht es am Ende aus:

 

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